« Still sein ist auch eine Aufgabe »
Eine Woche als Inklusin leben – wie einst Wiborada
Die Thurgauerin Simone Curau-Aepli liess sich bei der St. Mangen Kirche in St. Gallen für eine Woche einschliessen. Sie lebte wie einst Wiborada, abgeschieden vom Alltag und doch in enger Verbindung mit den Menschen. Das Projekt erinnerte an die erste heiliggesprochene Frau der katholischen Kirche. Stille, Gebet, Handarbeit und Schreiben strukturierten die Tage von Simone Curau. Durch das « Offene Fenster » erreichten sie Fürbitten aus der Kirche, persönliche Sorgen und Hoffnungen. In einem Gespräch während ihrer Inklusion spricht die Inklusin von Demut, geistiger Arbeit und der Erfahrung mit der Stille.