Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
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Ausgabe Nr. 14

Vier Tage zwischen Assisi, Collevalenza und La Verna

Eine Pilgerreise zum 800-Jahr-Jubiläum der Franziskaner

Eine viertägige Pilgerreise der kroatischen Katholiken führte in das Leben und die Heimat eines Heiligen, der als «zweiter Christ» (Alter Christus) bezeichnet wird und der Jesu Kirche erneuerte. Ein Mann, der von einem prunkvollen und materialistischen Leben absah und sich auf ein bescheidenes und ein solches mit Jesus Christus einliess.

Es sind rund 50 Pilger, alle aus der Region Frauenfeld und Schaffhausen. Am Abend, gegen 20 Uhr, machen sie sich auf den Weg Richtung Assisi, Italien. Pater Branko begrüsst die Reisenden. Mit wenigen Worten stellt er das Programm der kommenden Tage vor und verteilt ein Heft mit den wichtigsten Informationen über den Heiligen Franziskus sowie über alle wichtigen Orte und Kirchen, die besucht werden sollen.

Erster Pilgertag

Gegen halb acht Uhr kommt der Pilgerbus in Assisi an. Die erste Station, die wir besuchen, ist die Basilika Santa Maria degli Angeli. In einer Kapelle neben der Kirche feiern wir am Morgen die Heilige Messe; danach stellt uns Pater Valentin den Heiligen Franziskus und die Basilika vor. Ein kurzer Einblick in die Geschichte zeigt: Der Bau der Basilika begann im Jahre 1569. Im Jahre 1832 wurde sie durch ein Erdbeben zerstört. Lediglich die Kuppel sowie die Portiunkula, eine kleine Kirche in der Mitte der Basilika, blieben vom Erdbeben verschont. Die heutige Basilika erhielt ihr Aussehen im Jahre 1930.

Die wichtigsten Geschehnisse im Leben des Hl. Franziskus sind mit dieser Portiunkula verbunden. In seiner Lieblingskirche hat er verstanden, was der Sinn seines Lebens ist, und dort wollte er auch sterben. Im Jahre 1216 sprach der Papst den Portiunkula-Erlass, die Verzeihung aller Sünden, aus; dieser war nur am 2. August gültig. Aber seit dem Jahr 1927 gilt er für jeden Tag. Am Nachmittag geht das Programm weiter mit einem Besuch der Basilika San Francesco. Das Eindrücklichste an diesem Bau ist das Grab des Heiligen, das in der unteren Basilika seinen Platz hat. Obwohl wir alle noch von der Busreise müde sind, ist der erste Tag wunderschön.

Zweiter Pilgertag

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen geht es gegen neun Uhr weiter Richtung Collevalenza. Dort schauen wir die Kirche, die Krypta sowie das Grab von Madre (Mutter) Speranza an. Madre Speranza entschied sich im Jahre 1951, hier mit den Schwestern und Brüdern der «Barmherzigen Liebe» die Frömmigkeit und die Ergebenheit zu Jesus zu lehren und zu erweitern. Obwohl die Schwestern und Brüder in grosser Armut gelebt haben, entschied sich Madre Speranza, in Collevalenza ein Seelenzentrum der Barmherzigen Liebe zu errichten. «Barmherzigkeit» ist das Schlüsselwort, das das Leben und alle Aktivitäten von Madre Speranza umschreibt.

Dritter Pilgertag

In Assisi, in der Basilika Santa Chiara wird wieder Gottesdienst gefeiert. Daraufhin besichtigen wir das Geburtshaus des Heiligen Franziskus, das später zu einer Kirche umgebaut wurde. Davor steht eine Statue seiner Eltern, und die Mutter hält eine Kette in der Hand, welche die Befreiung des Heiligen durch sie aus dem Hausgefängnis symbolisiert. Dorthin wurde Franziskus von seinem Vater eingesperrt, der sich mit dem neuen Leben seines Sohnes nicht anfreunden konnte.

Danach besuchen wir die Kirche von San Rufino, den ersten Dulder von Assisi. In dieser Kirche wurden auch Franziskus und Klara getauft. Das Taufbecken ist bis heute erhalten geblieben und kann besichtigt werden. Als drittes Etappenziel ist die Kirche San Damiano an der Reihe. Diese Kirche spielt auch eine grosse Rolle im Leben des Heiligen Franziskus. Er kam zu dieser Kirche und fand ein Ikonenkreuz vor, kniete vor dieses nieder, und durch dieses Kreuz sprach Jesus zu ihm und teilte ihm mit, dass er gehen und seine Kirche erneuern soll.

Zuerst verstand Franziskus diese Worte nicht. Nach einer gewissen Zeit ging er zurück in die Stadt, nahm von seinem Vater, einem reichen Tuchhändler, die Seide und einen Esel, verkaufte alles und fing mit diesem Geld die Erneuerung der Kirche an. Damit begann sein bescheidenes Leben mit Jesus Christus.

Letzter Pilgertag

Am letzten Pilgertag fahren wir um Viertel vor sieben Richtung La Verna ab. Auf diesem Berg hat der Heilige im Jahre 1224 seine Stigmata erhalten. Immer betete Franziskus dafür, dass er lieben kann wie Jesus Christus uns alle bedingungslos liebt, und dass er die Schmerzen spüren kann, die Jesus Christus bei seiner Kreuzigung hatte erdulden müssen. Auf diesem Berg La Verna stehen ein Kloster und eine Kirche, wo wir ein letztes Mal die Heilige Messe feiern. Eine solche Ruhe und beruhigende Atmosphäre herrscht dort, dass man gar nicht mehr von diesem Ort weggehen will. Im Anschluss setzen wir unsere Reise dennoch Richtung Schweiz fort. Damit gehen vier wundervolle und eindrucksvolle Tage zu Ende.

Text und Bilder: Franjka Pavic

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Hodočašće u Assisi u povodu 800-te obljetnice osnutka franjevačkog reda

Hodočašće u Assisi u povodu 800-te obljetnice osnutka franjevačkog reda. Za vrijeme uzašašća 50 vjernika iz Frauenfelda i Schaffhausen su se okupili i krenuli na hodočašće u Assisi u domovinu i u život najvećeg sveca, a to je sveti Franjo Asiški. U srijedu, 20. svibnja 2009 god., bus sa 50 vjernika se uputio prema Assisi, najpoznatijem mjestu, koje se nalazi u Umbriji, Italiji. Na početku putovanja fra. Branko je pozdravio sve vjernike i obavijestio nas o programu za slijedeća četri dana i podijelio knjižicu sa najbitnijim podacima o svetom Franji, o svim svetištima, crkvama i sa molitvama i pjesmama.

Putovanje prema Assisi bilo je ispunjeno molitvom, pijesmom, pričom i naravno smijehom. Kroz četri dana upoznali smo svetoga Franju, njegov život i spoznali da je on jedan od najvećih svetaca.

Posjećivali smo najbitnija mjesta u životu svetoga Franje. Jedno od tih mjesta je bazilika Marije Anđeoske u čijoj sredini se nalazi jedna mala crkvica; Porcijunkula. Ta crkvica je nešto posebno a bila je i nešto posebno za svetoga Franju. To mu je bila najdraža crkvica, jer u njoj je spoznao bit svoga života te u njoj je želio i umrijeti.

Drugo važno mijesto koje smo posjetili je bazilika svetoga Franje. Ta bazilika se sastoji od dvije bazilike, donjoj i gornjoj bazilici. U donjoj bazilici u stijeni se nalazi grob svetoga Franje. S obzirom da su Franju držali za drugog Krista i kako su na Isusovom grobu jedna nad drugom dvije crkve, tako je i ovdje. Isus je pokopan u grob u stijeni u kojega nisu još bili pokopali nikoga. I Franjo počiva u stijeni.

A zadnje važno mijesto koje smo posijetili prije povratka u švicarsku je La Verna. Sveti Franjo je molio Krista da osjeti snagu ljubavi kojom je Krist ljubio ali i da osjeti bol koju je Krist imao. Ta molitva mu je uslišana i na brdu La Verni dobio rane kakve je i Krist imao.

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Albanisch: «Ohne Liebe werden Kinder aggressiv»

Kroatisch: Christus segne dieses Haus!

Italienisch: Die schönste Nonne muss weiter anonym bleiben

Spanisch: Spaniens Kirche und Lateinamerikas Religion

Albanisch: Lausche nach innen!

Kroatisch: Ganze Familien tanzen Folklore

Italienisch: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein...

Portugiesisch: Jedes Haus wurde vom Pfarrer gesegnet

Albanisch: Herzliche Einladung, verpackt in Kinderstimmen

Spanisch: «¡Un nuevo mundo se abrió para mí!»

Tamilisch: Schwarz bin ich, doch schön...

Italienisch: Eine Patenschaft für Kinder in Äthiopien

Albanisch/Spanisch: Eine bewusste Antwort

Malayalam: «Kulturelle Elemente aus Indien...»

Französisch: «Mauritius, Antonius und Monika waren Afrikaner»

Albanisch: «Zeichen für Integration und christliche Gemeinschaft»

Spanisch: «Ein Consiglio Pastorale hilft den Missionaren»

Portugiesisch: «Rosenkränze für eine bessere Welt»

Italienisch: «Seelsorge als echte Sorge um die Seele»

Kroatisch: «Eine Offenbarung des gleichen Glaubens»

Albanisch: Katedralja e Nënë Terezë dhe lindja e një shteti të ri

Türkisch: Ein Helfer in vielen schwierigen Situationen

Portugiesisch: Baumstamm auf dem Kirchplatz und ein voller Esstisch

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Kirche ohne Grenzen 2012

Kirche ohne Grenzen 2011

Kirche ohne Grenzen 2010

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Das Kloster in Grecchio gehört zu einer Pilgerreise nach Assisi.
Rund 50 Pilger aus dem Thurgau und Schaffhausen nehmen an der Reise teil.
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