Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
forumKirche
Ausgabe Nr. 5

Geld gewonnen, Land zerronnen – Ökumenische Kampagne 2017

Editorial

In der zweiten Schöpfungserzählung (Gen 2, 4-24) wird anschaulich beschrieben, wie Gott den Menschen erschafft: Er formt ihn aus Ackerboden und bläst ihm Lebensatem in die Nase. Der Mensch kommt also aus der Erde, ebenso wie alle Tiere. Er ist ein Teil von ihr und damit ein Teil des Gartens, den er bebauen und hüten soll.

Dörfer gegen Palmölfirmen

Land Grabbing in Indonesien

Grosse Konzerne entdecken Land immer mehr als profitable Anlage. In Indonesien bauen sie vor allem Plantagen mit Ölpalmen an. Dafür werden Regenwälder gerodet und die einheimische Bevölkerung verliert ihre Lebensgrundlage. Nur wenige haben es bis jetzt geschafft, den mächtigen Firmen Widerstand zu leisten.

Gewinne erwirtschaften statt Menschen ernähren

Über die Gründe und Folgen von Land Grabbing

Grosse Konzerne haben sich in den letzten Jahrzehnten Millionen von Hektaren Land in allen Teilen der Welt angeeignet. Welche Absicht verfolgen sie? Und was bedeutet dies für die einheimische Bevölkerung?

«Land Grabbing bereits im Kolonialismus»

Interview mit Stephan Rist

Als Professor an der Universität Bern befasst sich Stephan Rist seit einigen Jahren mit Land Grabbing. Einen Ausweg sieht er im Wiedererstarken gemeinschaftlicher Landnutzungsformen.

Hat Gott das alles so gemacht?

Kinder fragen...

Meine sechsjährige Tochter Jael mag Geschichten aus der Bibel. Manchmal blättert sie selber in der Kinderbibel mit den schlichten Bildern des niederländischen Malers Kees de Kort. Vor dem Einschlafen lese ich ihr auch immer mal wieder eine kurze Geschichte daraus vor. Und irgendwann habe ich da wohl unabsichtlich von der «Heiligen Schrift» gesprochen...

«Seelsorge hinter Gittern»

Ingo Bäcker besucht jede Woche das kantonale Gefängnis in Schaffhausen

Seit viereinhalb Jahren ist Ingo Bäcker (56) hauptberuflicher Spitalseelsorger. Zu zehn Prozent ist er zudem als Gefängnisseelsorger in Schaffhausen angestellt. Zehn Prozent, die es in sich haben, wie Kirche ohne Grenzen im Gespräch mit dem Seelsorger erfuhr.

Fasten und Leben mit Bruder Klaus

Ein Theaterstück holt den Eremiten von Ranft in die Gegenwart

Das Theaterstück «Der Eremit» nimmt Niklaus von Flüe zum Vorbild und regt in der Fastenzeit zum Nachdenken über Lebensfragen und soziale Gerechtigkeit an.

«Wenn ich auf Herz und Kopf höre…»

Eine Künstlerin im Kloster

Die Freude an der Natur und Gedichte der Lyrikerin Rose Ausländer liessen Schwester Chantal Hug (79) immer wieder zu den Farben greifen. Anlässlich einer Ausstellung ihrer Bilder im Kloster Mariastein sprach forumKirche mit der gebürtigen Thurgauerin darüber, was ihr das künstlerische Schaffen bedeutet.

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