Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
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Ausgabe Nr. 20

Einsatz für das Alter – Zeitvorsorge

Editorial

Die Fakten liegen schon seit Jahrzehnten auf dem Tisch: Unsere Bevölkerung wird immer älter, die Alterspyramide kehrt sich mehr und mehr um, und es stellt sich immer drängender die Frage, wie die wenigen «Jungen» die viele «Alten» in Zukunft versorgen können. Hinzu kommt, dass man in den deutschsprachigen Ländern schon seit Jahren einen Pflegenotstand diagnostiziert.

Vorsorgen – Mit Zeit statt mit Geld

Ein neues Modell in der Altersbetreuung

Im Alter möglichst lange selbstständig zu Hause leben zu können – dieses Ziel verfolgt das Modell der Zeitvorsorge. Dabei sollen fitte Rentnerinnen und Rentner bedürftige Senioren im Alltag betreuen und später selber diesen Dienst in Anspruch nehmen können. Wie dieses Modell in der Stadt St. Gallen konkret umgesetzt wird, erklären die Geschäftsführerin der Stiftung Zeitvorsorge und ein aktiver Zeitvorsorger.

«Das ist wie ein Krieg oder ein Erdbeben»

Misereor-Helfer zu den psychologischen Folgen von Ebola

Klemens Ochel ist im Auftrag des deutschen kath. Hilfswerks Misereor als medizinischer Berater in Liberia tätig. Er hilft, die medizinische Infrastruktur am Laufen zu halten. Mit der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sprach er über das lange Warten auf internationale Hilfen und die psychologischen Konsequenzen der Epidemie für die Bevölkerung.

«Wie viel Blut steckt in deinem Smartphone?»

Herstellung von Handys und Computern unter der Lupe

Ganze 6 Franken betrugen 2011 die Lohnkosten für die Herstellung eines Smartphones von Apple, das für 560 Franken verkauft wurde; davon strich Apple 284 Franken als Gewinn ein. Die kirchlichen Hilfswerke Fastenopfer und Brot für alle haben nicht nur Zahlen veröffentlicht, sondern vor allem über «blutige Realitäten in smarten Geräten» berichtet – und eine Rangliste präsentiert.

Laudate omnes gentes

Taizéabende und «Nacht der Lichter»

Im November, wenn die Tage kürzer sind, wird an verschiedenen Orten zur «Nacht der Lichter» eingeladen. Doch Gottesdienste mit Lichter, Stille und Taizégesängen können das ganze Jahr über besucht werden – so z. B. in Weinfelden und Schaffhausen.

Glückliche Heilige

Mehr als Worte sagt ein Lied

Selig seid ihr, wenn ihr einfach lebt.
Selig seid ihr, wenn ihr Lasten tragt.
Selig seid ihr, wenn ihr lieben lernt.
Selig seid ihr, wenn ihr Güte wagt.

Einsatz für die Randständigen

Sepp Riedener berichtet über die «Gassenarbeit» in Luzern

Vor knapp 40 Jahren kam Sepp Riedener (71) als Jugendseelsorger nach Luzern. Bereits Jugendliche waren mit Drogen konfrontiert. Also begann er, sich für diese Jugendliche besonders einzusetzen und die Wahrnehmung auf diese Problematik zu lenken. Entstanden ist die «Gassenarbeit» und «Gassenküche» in der Stadt Luzern.

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