Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
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Ausgabe Nr. 12

Dreizehn Antonius-Dienstage

Vorbereitungen auf das Fest des hl. Antonius von Padua

«Sie verlieren, vergessen, legen falsch ab – ich finde!», so könnte der Slogan des hl. Antonius heissen. Und tatsächlich: Der sympathische Heilige aus Padua geniesst eine grosse Verehrung. «Kirche ohne Grenzen» hat sich mit dem Albanermissionar Don Albert Demaj über die Andacht der dreizehn Antonius-Dienstage unterhalten.

Welche Bedeutung hat der hl. Antonius für die Albanermission?

Die albanische Antoniusverehrung begann während der Osmanenherrschaft (1299 bis 1923, Anmerkung d. Verfasserin). In dieser Zeit hatte die albanische Kirche Priestermangel. Die Gläubigen verehrten den hl. Antonius als ihren Prediger. Er war für sie wie ein Stellvertreter des Pfarrers. Heute ist Antonius ein beliebter Heiliger, nicht nur unter den Katholiken: Vereinzelt sieht man auch muslimische Albaner, die einen Zugang zu ihm gefunden haben. Für die Albaner ist er ein grosser Fürsprecher vor Gott. Darauf vertrauen sie und sind sich vieler durch das Gebet erlangter Gnaden gewiss. Die Albanermission organisiert an dreizehn Dienstagen bis zum Fest des hl. Antonius Messfeiern und setzt dieser Antoniusverehrung damit bewusst eigene Akzente.

Warum gerade dreizehn Dienstage?

Als der hl. Antonius an einem Dienstag bestattet wurde, geschah ein Wunder. Viele Legenden berichten von Gnadenwundern, die auf seine Fürsprache erlangt wurden. Die dreizehn sogenannten «Antonius-Dienstage » sind seit dem 17. Jahrhundert sehr beliebt und gelten als Andachtsdienstage. Auch die Albanermission hat diese «Antonius- Dienstage» aufgegriffen und bereitet sich an dreizehn Dienstagen auf das Fest des hl. Antonius durch Gebet, Beichte und Messfeier vor.

Welchen Grundgedanken geben Sie den Gläubigen mit?

Während diesen dreizehn Wochen ist immer ein spirituelles Thema vorgesehen. Dieses Jahr hatten wir folgende Fragestellungen: «Der heilige Antonius – christliches Vorbild? » und «Als guter Katholik leben – kann der hl. Antonius inspirieren?» Dabei ging es um den Leitspruch «Durch den hl. Antonius zu Jesus». Denn letztlich ist Jesus unser Ziel und er allein verdient unsere Liebe.

Wie viele Gläubige besuchen die Antonius-Dienstage?

Unsere Antonius-Dienstage begehen wir in der St. Antonius-Kirche in Münchwilen. Sie sind sehr gut besucht: Erwachsene, Jugendliche und Kinder kommen um zu beten und Gott die Ehre zu erweisen. Genaue Zahlen kann ich nicht nennen, aber ich schätze zwischen 200 – 250 Gläubige pro Antonius-Dienstag. Viele von ihnen pilgern zu Fuss von ihrem Wohnort nach Münchwilen. Auf dem Weg beten sie dann den Rosenkranz oder gehen schweigend und meditierend. Am 13. Juni, dem Fest des hl. Antonius, steigt die Zahl der Messbesucher nochmals stark.

Organisieren Sie auch Reisen nach Padua?

Padua ist ein sehr beliebter Wallfahrtsort unter den Gläubigen. Die Albanermission bietet darum immer wieder Pilgerreisen nach Padua an. In diesem Jahr hat der albanische Frauenverein «Nëna Shqiptare» eine solche organisiert. Herzlichen Dank für das Gespräch! Interview und Übersetzung: Antigona Qerkini

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Qysh e murr Fernando Bulioni emrin Anton?

Fernando Bulioni apo Shën Ndou lindi ne Lisbonë të Portugalisë më 15. Gusht 1195 nga prindërit Martin dhe Maria Bulioni, si fëmiu i tyre i parë. Emri i tij Fernando në gjuhën vizigote do me than luftëtar i paqes.

Fernando u rrit praktikisht në katedrake, në prehrin e dy nënave : nënës Mari dhe Virfjërës Mari. Urata dhe shembulli i mire familjar i ndihmuan Fernandos të rritej në paqe dhe qetësi, mirësi dhe dashuri. Babi i tij ishte kalorës i njohur dhe dëshira e tij ishte që edhe Fernando të bëhej kalorës. Mirëpo Fernandon e tërhiqte urata më tepër se arma, jeta luksoze, lojërat dhe ahengjet e ndryshme të kohës. Prindërit e tij ishin të shqetësuar pse Fernando i tyre nuk tregonte interseim ër punët familjare dhe dëshirat e tyre. Por ai ishte përcaktuar për dicka tjetër. Prej vitit 1201–1210 kreu shkollimin fillorë. Tani ai gjendej në udhëkryq. Nga njëra anë atij i ofrohej jeta e kënaqësive, e begatisë materiale, e traditës familjare ushtarake. Në anüen tjetër ishin etëtiz Augustinian, dhe për tetë vite qëndroi Koimbra, kryeqyteti i atëhershëm portugez.

Ai së pari ishte rregulltar Augustinian ku u shugurua për meshtarë në verë të vitit 1220. Don Fernando si meshtarë i ri, kishte edhe një deshirë: të vdiste për Krishtin.

Dëshira i lindi kur më 16.1.1220 nga MAriku i sollën pesë franceskanë të cilëve myslimanët në të cilin mori pjesë edhe Don Fernando ( Shna Ndou), ai vendosi që t’i zëvendësoj ata për të zbutur urrejtjen ndërfetare. Tash e tutje au kishe dy njete: të bëhej i varfër di fretërit dhe të vdiste di martir për ta dëshmuar dashurinë ndaj Krishtit. Së shpejti e realizoi dëshirën e pare: U largua nga rregulli Augustinian ku kishte fituar dijen dje dhe përshporërinë dhe iu bashkua Shën Franit dhe rregullit të tij të varfër. Si frat mori emrin Anton.

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Italienisch: Begeisterung, die weiter trägt

Französisch: Adoray - Gott in Liedern loben

Albanisch: Christen und Muslime sind als Suchende unterwegs

Italienisch: Die Mission ist ein Stück unseres Lebensweges

Kroatisch: Gottesdienst in der Vielfalt uralter Riten

Spanisch: Gott ein Lächeln entlocken ...

Italienisch: Zurück nach Galiläa?

Spanisch: Frauen in der Mission

Albanisch: Heiliger Josef – Patron der Migranten

Spanisch: Magische Steine und heilige Schlangen

Kroatisch: Firmung – Verpflichtung, Mündigkeit, Bestätigung?

Italienisch: Für Jesus tanzen

Spanisch: Muschel, gelber Pfeil und Steine als Wegweiser

Albanisch: Die schwarze Madonna versammelt ihre Kinder

Kroatisch: Faszination Marija Bistrica

Italienisch: Wenn die Hochzeit zum Beruf wird

Kroatisch: Kaum gepriesen – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag

Englisch: Gemeinsam die Hoffnung feiern – Afrikanische Migranten

Spanisch: Zwischen Totenköpfen und Totenbrot

Italienisch: Am Übergang – Bar und Bat Mizwa

Albanisch: Der Heilige Geist – kein Pensionär!

Kroatisch: Gallus – ein Ausländer, ein Immigrant

Polnisch: Heu unter der Tischdecke

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Kirche ohne Grenzen 2011

Kirche ohne Grenzen 2010

Kirche ohne Grenzen 2009

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Für die Albaner ist der hl. Antonius ein grosser
Fürsprecher vor Gott.







Don Albert Demaj: «Während diesen dreizehn Wochen ist immer ein spirituelles Thema vorgesehen.»

Bilder: Antigona Qerkini
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