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Aktuelle Ausgabe Nr. 16

Albanischer Kulturverein als Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe bei Fragen zu verschiedenen Rechten

Wie organisieren sich eigentlich ausländische Christinnen und Christen in der Schweiz? Auf der Suche nach Antworten auf diese Frage begegnet man zahlreichen Kulturvereinen, in denen sich ehrenamtliche Migranten gegenseitig Hilfe in diversen Anliegen anbieten. Dabei spielt die eigene Heimat eine zentrale Rolle. «Kirche ohne Grenzen» hat den albanischen Kulturverein «SHIHK Stublla» besucht und mit Herrn Dema, ehrenamtlichem Mitglied des Vereins, gesprochen.

Herr Dema, wie entstand der albanische Kulturverein und was beutet «SHIHK»?

Kern der Entstehungsgeschichte ist unsere Heimat im Kosovo, genauer: «Stublla e Epërme», ein rein katholisches Dorf im Südosten des muslimischen Kosovo. 1989 gründeten «Stubllanët» – so nennen sich die Migranten aus dem Dorf Stublla e Epërme – den albanischen Kulturverein «SHIHK Stublla» in der Schweiz. Zentraler Gedanke war die Integration der albanischen Migranten hier vor Ort, finanzielle Unterstützung der Infrastruktur in Stublla e Epërme und die Unterstützung der albanischen Kulturprojekte in der Schweiz. Man wollte den Migranten eine Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen anbieten und nicht zuletzt auch einen Ort, an dem die eigene Kultur und Tradition gepflegt werden – mit Blick auf die verlassene Heimat. Der Name «SHIHK Stublla» ist Programm: Integration, Humanität und Kultur im Zusammenhang mit Stublla e Epërme. Auf Albanisch lautet das: Shoqata Integruese Humanitare dhe Kulturore «Stublla».

Welche Art von Mitgliedern kennt der Verein?

Unser Kulturverein kennt aktive und passive Mitglieder. Einige Mitglieder können sich durchaus neben ihrem beruflichen Leben auch aktiv in den Verein einbringen. Sie übernehmen dann diverse Aufgaben und können so Hilfeleistungen an Ratsuchenden erteilen. Andere schätzen den Verein, können aber nur als passive Mitglieder dabei sein. Der Gemeinschaftsgedanke ist ihnen aber sehr wichtig. In der Schweiz zählen wir momentan 54 Familien, die den Verein auch durch Beiträge unterstützen.

Es gibt auch andere kosovarische Vereine in unserer Region. Was ist an «SHIHK Stublla» so besonders?

Da haben Sie Recht! In unserer Region gibt es wirklich einige Menschen, die Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Unser Verein zeichnet sich aber durch zwei Hauptfaktoren aus: Unsere Mitglieder sind katholisch und kommen hauptsächlich aus dem Dorf Stublla e Epërme. Der Vorstand hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufgrund des Integrationsgedanken die Migranten vor Ort in jeder Hinsicht zu fördern. So finden Sie bei uns jemanden aus fast jeder Berufsgruppe, vom Architekten bis hin zum Wirtschaftprüfer, der sich ehrenamtlich in unserem Verein engagiert. Wir versuchen ein breites Beratungsangebot anzubieten. Eine unserer wichtigen Aufgaben ist zum Beispiel die Vermittlung von Deutschkursen für unsere Mitglieder oder auch von albanischen Sprachkursen für Interessenten anderer Volksgruppen.

Sie sprechen das Angebot an. Mit welchen Aktivitäten will der Verein seine Ziele umsetzen?

Wie bereits angesprochen: Unser Ziel ist in erster Linie, ein breites und kompetentes Netzwerk aufzubauen. Wir möchten mit verschiedenen Organisationen zusammenarbeiten und uns ständig auch auf dem Laufenden halten. So können wir unseren Mitgliedern kompetent in Sachen Aufenthalts-, Ausbildungs-, Arbeits- und Rentenrecht betreuen. Unser grösstes Anliegen ist aber die Jugend. Wir hoffen, dass unser Vorstand weiterhin von jungen und dynamischen Menschen besteht, die sich für Integration der Migranten einsetzen.

Besteht der Verein nur in der Schweiz?

Mittlerweile haben sich auch in Italien und Österreich viele Stubllanë zusammengeschlossen und vor Ort den albanischen Kulturverein «SHIHK Stublla» gegründet. Der Hauptsitz ist und bleibt natürlich in Stublla e Epërme im Kosovo.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Interview: Edon Krasniqi

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Shoqata kulturore Shqipëtare është ndihmë për vetëvetën

Si janë të organizuar emigrantët në Zvicër? Per ta kuptuar përgjigjjën e kësaj pyetje duhët nje vizite në Shoqaten Kulturore te Kuvendit. «Kisha pa Kufi» ka vizituar shoqaten SHIHK Stublla dhe ka biseduar më zotëri Demaj, anëtar i shoqatës SHIHK Stublla në Zvicër.

Shoqata SHIHK Stublla u formua në vitin 1989 nga Stubllanët. Ajo u ndihmon Stubllanëve në pikat e integracionit, të humanitetit duke i përkrahur edhe festivalët kulturore. Deri me tani kjo shoqatë në Zvicër numëron 54 familje. Themeluesit e kësaj shoqate janë nga Stublla, nje fshat Kosovar në komunën e Vitisë. Domëthënja e emrit të SHIHK Stublla është: SHoqata e Integrimit, të Humanizmit dhe të Kulturës. Kjo shoqatë organizohët më anëtarë të ndërit dhe në këtë menyrë bashkëpunojnë më shoqata tjera. Në pikë të parë deshira e kësaj shoqate ështe që kryëtaret e saj te jenë te rinj dhe dinamikë. Pos selisë së saj ne Zvicër, kjo shoqatë posedon poashtu degë të tjera ëdhë në Itali dhe në Austri.

Më çka mirrët shoqata SHIHK Stublla konkretisht? Ideja ishtë që shoqata të përkujdesët për anëtarët në leminë e të drejtavë për qëndrim në këtë vend, arsimim, punësim dhe pensionim. Zotëri Demaj thotë së mjetët e shoqatës guxojnë të përdoren vetëm për qellime humanitare dhe për kryerjën e detyrave të shoqatës, si p. sh. Perkrahja financiare për rindërtim, renovim, ndërtimin e objektëve të reja shoqërore dhe të infrastrukturës në Stubëll ose apo ndihma humanitare për banorët nevojtar si p.sh. skamnorët në Stubëll dhe rrethinë. Qellimin e shoqatës kështu e pershkruan Zotëri Demaj: «Shoqata vepron për qellime të përbashkëta, ajo nuk ka për qellim primar rentabilitetin e vetë. Shoqata ka drejtëpërdrejtë dhe pa perjashtimë vetëm qellime të dobesisë së përbashket.»

Valentina Malota

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Chinesisch: Eine chinesische Mission im Aufbruch

Kroatisch: Die Sprache ist weiterhin eine Barriere

Italienisch: Der heimliche Beschützer der Liebenden

Albanisch: «Den Menschen nahe sein, wo ich nur kann!»

Italienisch Musik und Tanz verkünden die Frohbotschaft

Kroatisch: Nachrichten auf Italienisch, Slowenisch, Kroatisch . . .

Philippinisch: «Ins Kloster als Bruder auf Zeit»

Spanisch: «Compartir» – Teilen als verbindende Kraft

Portugiesisch: «Als Freund und Pfarrer wahrgenommen»

Albanisch: «Ich war dankbar und berührt»

Französisch: «Freundliche Blicke, zärtliche Gesten…»

Kroatisch: Wahrscheinlich bald wieder nach Rom

Italienisch: Begegnung, Kultur und gemeinsames Feiern

Thailändisch: Erkenne dich selbst

Spanisch: La virgen de Guadalupe

Portugiesisch: «Seelsorge interessiert auch die Schweizer Muslime»

Italienisch: «Solo chi conosce potrà amare realmente»

Polnisch: «Mission und Ortskirche müssen Einheit werden!»

Kroatisch: «Für alle, die in Christus entschlafen sind!»

Albanisch: Zentrum für sechs kosovarische Volksgruppen

Spanisch: Pressebres vives, Baile de los Seises, Empanadillas...

Holländisch: Samichlaus mit Schimmel und Dampfschiff

Albanisch: «Buzmit - Mythologie trifft Weihnachtsglauben»

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Kirche ohne Grenzen 2012

Kirche ohne Grenzen 2011

Kirche ohne Grenzen 2009


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«Der Gemeinschafts-gedanke ist den Mitgliedern sehr wichtig!»

Bilder: www.stublla.de
Dema: «Der Name ‹SHIHK Stublla› ist Programm
des Vereins: Integration, Humanität und Kultur.»

Bild: zVg
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