Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
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Ausgabe Nr. 10

Migration innerhalb Europas

Editorial

«Parther, Meder, Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien…» – dies ist keine Liste einer Flüchtlingsunterkunft, sondern das sind Menschen jüdischen Glaubens, die etwa 50 nach Chr. in Jerusalem lebten (vgl. Apg 2,9). Schon damals gab es offensichtlich viele Migranten, schon damals waren die grossen Städte Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen, vor allem die «heilige Stadt».

Mit Wissen sieht man anders

Ein Kunstprojekt über Migration innerhalb Europas

Bei Migration denken wir heute vor allem an Menschen, die aus Afrika oder Asien nach Europa kommen. Dabei gerät aus dem Blick, dass es immer auch Wanderbewegungen innerhalb Europas gegeben hat. Im Rahmen des Projektes «Nicht Anfang und nicht Ende» spürte der Fotokünstler Florian Schwarz solchen Bewegungen an den Rändern Europas nach.

«Als Mutter für Mütter»

Marie Heim-Vögtlin: ein Porträt

Sie geht ihren Weg, bricht mit Konventionen und emanzipiert sich zu einer Zeit, als das Wort noch kaum erfunden ist: Marie Heim-Vögtlin (1845–1916). Als erste Ärztin der Schweiz wird sie zur Wegbereiterin, als Ehefrau und Mutter zum Vorbild vieler Frauen.

Schlankere Leitungsstrukturen

Das Bistum Basel verzichtet auf Dekanate

Ab 1. August gibt es im Bistum Basel keine Dekanate mehr. Damit werden die derzeit bestehenden vier Führungsebenen – Bistum, Dekanat, Pastoralraum und Pfarrei – (wieder) auf drei reduziert. Die Basis bekommt davon wenig zu spüren. Die Veränderung betrifft vor allem die Seelsorgenden, die ihre bisherigen Versammlungen neu organisieren müssen.

Mission: Mensch

Neue Wanderausstellung der JUSESO Thurgau

Im Mittelpunkt der dritten Wanderausstellung der JUSESO Thurgau steht der Mensch mit drei zentralen Aspekten. Bei der Erlebnis-Ausstellung sollen möglichst viele Sinne angesprochen werden. Nach dem Start in Weinfelden wird die Ausstellung Mission: Mensch 2018 in drei weiteren Thurgauer Kirchen präsentiert.

Jemanden unter seine Fittiche nehmen

Redewendungen aus der Bibel

Die Redewendung «jemand unter seine Fittiche nehmen» meint, dass ein Erfahrener eine jüngere Person in einer gewissen Lebensphase begleitet oder einen Neueinsteiger in seine Aufgabe einführt.

Erneuerung aus dem Geist Gottes

Eine charismatische Gemeinschaft in polnischer Mission

Die Mitglieder von «Lumen Christi» sind ein Teil der weltweiten charismatischen Bewegung, die innerhalb der römischkatholischen Kirche seit den 60er-Jahren stetig gewachsen ist. Der christliche Glaube soll erfrischt und gefestigt werden. Kirche ohne Grenzen war in Zürich bei einem Treffen der Gemeinschaft dabei.

Weltverbesserung oder Bedrohung?

Gedanken zur Kirche im digitalen Wandel

«Ich möchte keine gesamtpolitische Analyse aufzeigen, sondern dazu anregen, dass die Kirche als Stimme in der Gesellschaft gefordert ist», betonte der Theologe und Medienwissenschaftler Charles Martig an der Pastoralkonferenz in Weinfelden.

«Menschen sein, nicht Lehrende»

Kinder in allen Situationen erreichen

Gabriela Glos Studer ist seit 17 Jahren Katechetin in Diessenhofen. Nun absolviert sie die Ausbildung für den Heil - pädagogischen Religionsunterricht (HRU). Was sie dort lernt, kann sie auch gut in ihrer Regelklasse anwenden.

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