Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
forumKirche
Ausgabe Nr. 19

An einem Tisch – Gastfreundschaft statt Abgrenzung

Editorial

Es begann in den 70er-Jahren: Neben Jungen standen plötzlich auch Mädchen im Ministrantenrock vor dem Altar. Dies war zwar von offizieller Seite her verboten, wurde aber nicht sanktioniert. Ein Lehrschreiben von Papst Pius XII. aus dem Jahr 1947 und der Schwung des Zweiten Vatikanischen Konzils hatten visionäre Geister zu diesem Experiment ermutigt.

Zeigen, dass Kirche reformfähig ist

Ein klares Bekenntnis zur ökumenischen Gastfreundschaft

Am 8. Oktober wird ein über 300 Meter langer Tisch die katholische mit der evangelischen Kirche in Ravensburg (D) verbinden. Diese Aktion soll als Zeichen der wechselseitigen Gastfreundschaft bei Abendmahl und Kommunion verstanden werden. Für die Katholiken ist damit ein grosser Schritt verbunden, da ihre Kirche die Interkommunion mit evangelischen Christen offiziell nicht erlaubt. Theodor Pindl, Mitinitiator dieser Aktion, erläutert die Hintergründe.

Ökologische Pioniere

Grüner Güggel auch für die Landeskirche

Ihr Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, Abfall zu vermeiden, andere für ökologische Zusammenhänge zu sensibilisieren. Und dafür erhalten sie Ende Oktober das Zertifikat Grüner Güggel. Sie – das sind vier Thurgauer Kirchgemeinden und die katholische Landeskirche Thurgau mit ihrer Verwaltung im Zentrum Franziskus.

Er reformierte St. Gallen

Persönlichkeiten der Reformation: Joachim Vadian

Die St. Galler Reformation ist untrennbar mit dem Namen Vadian verknüpft. Als hochgebildeter Mann und mit grossen Ambitionen kehrte dieser einst in seine Geburtsstadt zurück. Um dort als Arzt praktizieren zu können, hatte der berühmte Humanist in Wien nebenbei Medizin studiert.

Wer hat den lieben Gott geschaffen?

Kinder fragen...

Beim Gute-Nacht-Gebet macht sich Mina (5 Jahre) Gedanken über Gott und die Welt. Einmal fragt sie:

Wer hat den lieben Gott geschaffen?

«Eine Art Fenster zum Himmel»

Über die Kunst der Ikonographie

Die Ingenbohler Schwester Erasma (73) lebt zurzeit im St. Gallischen Maria Bildstein. Ihre Leidenschaft sind Ikonen – aber nicht gedruckte oder gekaufte, sondern selbst angefertigte. Sie beherrscht die uralte Technik der Enkaustik, die seit einigen Jahren einen neuen Aufschwung erlebt. Die quirlige Schwester nimmt Kirche ohne Grenzen hinein in ihre Faszination für die Welt der Ikonen.

Den Tieren eine Stimme geben

Ein Verein mahnt zur Ehrfurcht vor dem Leben

Franz von Assisi soll zu Vögeln gepredigt haben. Heute erhebt der Verein AKUT-CH (Aktion Kirche und Tier) seine Stimme und will die Kirchen gegenüber den Mitgeschöpfen vermehrt in die Pflicht nehmen.

8000 Mädchen und Jungen feierten

In Luzern fand das 7. Minifest statt

Ein grosses Dankeschön-Fest für Schweizer Ministrantinnen und Ministranten fand in Luzern auf dem Messegelände Allmend statt. Für die über 8000 Minis und ihre Begleitpersonen aus fast 370 Pfarreien gab es mehr als 150 Attraktionen und Ateliers. Bei der Schlusskundgebung auf dem Festplatz konnten alle in einen für sie komponierten Mini-Song einstimmen. Als wunderschönen Schlusspunkt sahen die Teilnehmer 6000 farbige Luftballons in den Himmel entschwinden.

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