Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
forumKirche
Ausgabe Nr. 7

Wohin führt die moderne Fortpflanzungsmedizin?

Editorial

Die Wissenschaft beschert uns mit der Entwicklung der Gentechnik und der Humanmedizin eine weitere Herausforderung. Im Blick auf die Fortpflanzung des Menschen stellen sich neue drängende Fragen: Ist es gut, Menschen gezielt «herzustellen»? Rechtfertigt dies die Tötung von lebensfähigen Embryonen? Ist es gut, nur «gesunde» Embryonen zum Leben zu verhelfen? Und wo verläuft genau die Grenze zwischen «krank» und «gesund»?

«Die Grenzen unserer Möglichkeiten überwinden»

Zur Liberalisierung der Fortpflanzungsmedizin

Am 13. Februar hat die Nationale Ethikkommission (NEK) Vorschläge für eine Lockerung der Regelung der Fortpflanzungsmedizin formuliert. Geht es nach der NEK, dann soll beispielsweise die Spende von Samen, Eizellen und Embryonen künftig erlaubt sein – auch für unverheiratete und gleichgeschlechtliche Paare oder Einzelpersonen.

Leihmutterschaft zersetzt menschliche Fortpflanzung

Die Möglichkeiten der modernen Fortpflanzungsmedizin kritisch beleuchtet

Die Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz kritisiert die Vorschläge der Nationalen Ethikkommission (NEK) zur gesetzlichen Regelung der medizinisch unterstützen Fortpflanzung (muF). Doris Meier, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kommission für Bioethik angehört, erläutert deren Position.

«Drei-Eltern-Baby» aus der Retorte

US-Behörde prüft strittige Methode der künstlichen Befruchtung

Ein Baby mit drei Elternteilen – in den USA könnte das bald Wirklichkeit werden. Die Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) prüft gerade eine umstrittene Methode der künstlichen Befruchtung, bei der genetisches Material von drei Menschen vermischt wird. Ziel ist es, bestimmte Defekte auszuschalten.

Täglich die Liebe im Herzen spüren

Besuch beim buddhistischen Mönch Lama Kunsang

Seit November 2013 gibt es in Kreuzlingen ein buddhistisches Zentrum. Lama Kunsang unterweist nicht nur Fortgeschrittene in buddhistischer Philosophie und Meditation, gut besucht sind auch die diversen Einführungskurse. Im Gespräch mit forumKirche erzählt Lama Kunsang, wie er in den Thurgau kam und warum sich westliche Menschen für den Buddhismus interessieren.

Wie hältst du’s mit Jesus Christus?

Mehr als Worte sagt ein Lied

Was du, Herr, hast erduldet,
ist alles meine Last.
Ich, ich hab es verschuldet,
was du getragen hast.
Schau her, hier steh ich Armer,
der Zorn verdienet hat.
Gib mir, o mein Erbarmer,
den Anblick deiner Gnad.

«Das Engagement der Gläubigen ist faszinierend»

Pater Branko wechselt zur kroatisch sprechenden Gemeinde im Kanton Luzern

Pater Branko, Seelsorger der kroatisch sprechenden Gemeinden im Thurgau und in Schaffhausen, verabschiedete sich im März 2014 von seiner Mission. Er wechselte in den Kanton Luzern. Kirche ohne Grenzen hat den Seelsorger getroffen und über seine Zeit in der Mission in der Ostschweiz wie auch über seinen Weggang gesprochen.

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