Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
forumKirche
Ausgabe Nr. 6

600 Jahre Konstanzer Konzil

Editorial

Am 5. November jährt sich der Beginn des Konstanzer Konzils zum 600. Mal. Ein willkommener Anlass für die Stadt Konstanz und alle, die sich ihr verbunden fühlen, dieses Ereignis zu feiern. Immerhin trafen sich hier vier Jahre lang die Mächtigen der Zeit und machten Konstanz zu einer Drehscheibe europäischer Politik. Und welche Bedeutung hat dieser Kongress für die katholische Kirche?

Ringen um Einheit

Die Vorgänge rund um das Konstanzer Konzil

Vor 600 Jahren war der Blick Europas auf die Reichsstadt Konstanz gerichtet. Dort versammelten sich kirchliche und weltliche Machthaber zu einem Konzil, um die Spaltung der katholischen Kirche zu überwinden. Die Entscheidungen dieses Konzils, das von 1414 bis 1418 dauerte, hatten weitreichende Konsequenzen für den Verlauf der abendländischen Geschichte.

Mobiler als man denkt

Wie man zur Zeit des Konstanzer Konzils lebte

Aus Geschichtsbüchern erfährt man viel über den Verlauf und Hintergründe des Konstanzer Konzils. Doch wie bestritten die Menschen in dieser Zeit ihren Alltag?Was bedeutete für diese Stadt dieser riesige Kongress, der ungefähr 70’000 Menschen nach Konstanz brachte? Jana Lucas, Mitarbeiterin des Historischen Museums Thurgau, gewährt aufschlussreiche Einblicke in die Zeit des späten Mittelalters.

Das Problem ist zu viel Wachstum

Tschechischer Ökonom fordert die Wirtschaft heraus

Der tschechische Hochschullehrer, Regierungs- und Unternehmensberater Tomáš Sedláček passt überhaupt nicht in das Schema eines Ökonomen. In seinem Buch «Die Ökonomie von Gut und Böse» hinterfragt er die scheinbar wertfreie Betrachtungsweise der modernen Volkswirtschaftslehre. Er bedauert die Gier nach Wachstum und sagt: «Unser Weltbild krankt daran, dass wir das Paradies immer nur in der Zukunft sehen.»

Aus tiefer Not schrei ich zu dir

Mehr als Worte sagt ein Lied

Aus tiefer Not schrei ich zu dir,
Herr Gott, erhör mein Rufen.
Dein gnädig Ohr neig her zu mir
und meiner Bitt es öffne;
denn so du willst das sehen an,
was Sünd und Unrecht ist getan,
wer kann, Herr, vor dir bleiben?

Zwischen Lehre und Mission

Alessia Zuzolo engagiert sich in der Kindergruppe der Mission

Alessia Zuzolo ist 17 Jahre alt, macht eine Lehre als Schneiderin, besucht berufsbegleitend die BMS und ist zudem sehr aktiv in der italienischen Mission SH. Sie ist Lektorin, spielt Gitarre im Sonntagsgottesdienst und leitet eine der Kindergruppen. Kirche ohne Grenzen hat sich mit ihr unterhalten und gefragt, wie sie diese Aufgaben meistert, ohne dabei die Freude zu verlieren.

mime file icon Gottesdienstplan (13 KB)
Webdesign: dfp.ch | Umsetzung: chrisign gmbh