Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
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Ausgabe Nr. 21

Bestattungskultur im Wandel

Editorial

Wo immer Menschen für sich oder ihre Angehörige nach eigenen Wegen der Bestattung suchen, sollten sie sich der Bedeutung solcher Beziehungsorte und -rituale bewusst sein und ihre heilende Wirkung nicht unterschätzen.

«Sterben hat auch eine soziale Komponente»

Wahrnehmungen zur gegenwärtigen Bestattungskultur

Der Umgang mit Tod und Trauer hat sich in den letzten Jahren merklich verändert. Zum einen erhält die Trauer um einen Angehörigen immer mehr einen eigenen, persönlichen Ausdruck, zum anderen findet sie abseits der Öffentlichkeit im Verborgenen statt. Der Franziskanerpater und pensionierte Priester Peter Traub begleitet schon viele Jahre Trauernde beim Abschied ihrer Angehörigen.

Der Geist Gottes kann alles heilen

Gedanken zum Fest Allerheiligen

Woher nimmt die Kirche den Mut, dem November-Wetter und der sterbenden Natur zum Trotz ein Fest der Vollendung zu feiern? Eine erste Antwort gibt uns unsere Erfahrung, unser Herz. Der französische Dichter Viktor Hugo (1802–1885) spricht einmal von einer alten Frau, die über die Strasse geht...

Keine Türen zugeschlagen

Bischofssynode legt Grundlagen für neuen Beratungsprozess

Es war zweifellos die turbulenteste Bischofssynode seit deren Gründung vor 49 Jahren. Wie bei keinem der bislang 26 Weltbischofstreffen stiessen bei den Beratungen über Familie, Ehe und Sexualität die Positionen aufeinander und wurden Kontroversen heftig ausgetragen. Papst Franziskus hatte die 190 Bischöfe und 60 weiteren Teilnehmer zu Offenheit und Freimut aufgerufen. Und die nutzten sie in einer Weise, die in diesem Forum bislang als ungebührlich gegolten hätte.

Brachzeit

Zeit des Heimkehrens

Von den Jahreszeiten lernen, heisst nachspüren, wie sich etwas verändert, langsam in kleinen Schüben. Heisst achtsam bleiben für Abstufungen, Verfärbungen und Aufhellungen. Und das geschieht nicht abstrakt, sondern ganz augenfällig in der Natur. Wer sich dafür Zeit nimmt, bekommt auch ein Gespür für Veränderungen im Innern seiner Seele, in Beziehungen, in gesellschaftlichen Vorgängen.

Jetzt ist die Stunde

Mehr als Worte sagt ein Lied

«Wachet auf», ruft uns die Stimme der Wächter sehr hoch auf der Zinne,
«wach auf, du Stadt Jerusalem.»
Mitternacht heisst diese Stunde;
sie rufen uns mit hellem Munde:
«Wo seid ihr klugen Jungfrauen?
Wohlauf, der Bräut’gam kommt;
steht auf, die Lampen nehmt.
Halleluja. Macht euch bereit zu der Hochzeit,
ihr müsset ihm entgegengehn.»

Glaube und Wissenschaft

Wie eine Ärztin ihren Glauben versteht

Glaube und Wissenschaft scheinen unvereinbar zu sein. Wirklich? Kirche ohne Grenzen hat die aus Mexiko stammende Ärztin Alma Medrano (34) getroffen und über ihren Beruf und ihren Glauben gesprochen.

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