Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
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Ausgabe Nr. 15

100 Jahre Erster Weltkrieg – Erinnerung und Mahnung

Editorial

Am 28. Juni 1914 wird der österreichische Thronfolger in Sarajevo ermordet. Bereits einen Monat später erklärt Österreich-Ungarn Serbien den Krieg. Die Kriegsmaschinerie läuft in kürzester Zeit auf höchste Touren. Vier Jahre später hat dieser euphorisch begonnene Krieg fast 17 Millionen Menschenleben gekostet, ganze Landstriche sind verwüstet, in vielen Ländern liegt die Wirtschaft am Boden.

Geschichten und persönliche Erinnerungsstücke

Eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg am Bodensee

Am 28. Juli jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass erinnert eine grosse Sonderausstellung im Kulturzentrum am Konstanzer Münster an die Situation der Bodenseeregion zu dieser Zeit. Im Interview spricht Dr. Tobias Engelsing über die nachbarschaftlichen Beziehungen, Kriegsgefangene sowie über Versorgungs-Engpässe.

Zwischen Kriegseuphorie und Friedensbemühungen

Welche Rolle die katholische Kirche im Ersten Weltkrieg spielte

Mit grosser Begeisterung ziehen in den ersten Augusttagen 1914 deutsche Soldaten in einen Krieg, der schliesslich in einer Katastrophe endet und 17 Millionen Menschen das Leben kostet. Kirchenführer beider Konfessionen können sich dem patriotischen Rausch nicht entziehen, ja versuchen sogar die militärische Aggression religiös zu rechtfertigen.

«Singen hat grundsätzlich etwas Verbindendes»

Der Winterthurer Musiker Matthias Gerber will «singend Brücken bauen»

Der Musiker Matthias Gerber träumt nicht nur von der Alltagskultur eines singenden Volkes, er tut auch viel dafür. Vor über fünf Jahren ist der Verein StimmVolk entstanden. Dabei werden singend Brücken gebaut.

Königin und einfache Frau

Mehr als Worte sagt ein Lied

Salve Regina, mater misericordiae:
vita, dulcedo et spes nostra, salve.
Sei gegrüsst, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, unsre Wonne und unsere Hoffnung, sei gegrüsst!

Ein Fest – zwei Schwerpunkte

«Mariä Entschlafung» in der serbisch-orthodoxen Kirche

Die orthodoxe Kirche feiert am 28. August das Fest «Mariä Entschlafung» («Dormitio »). In der katholischen Kirche kennen wir diesen Feiertag als Mariä Himmelfahrt und begehen ihn am 15. August. Kirche ohne Grenzen interviewte den serbischen Erzpriester Miroslav Simijonovic und sprach mit ihm über die Tradition, die Riten und Bräuche dieses Festtages.

Es bewegt sich was

Entwicklungen bei der Bildung von Pastoralräumen

Ende Juni erhielten alle Seelsorgenden des Bistums von Bischof Felix Gmür einen Brief, in dem er die Marschroute für die Errichtung von Pastoralräumen präzisiert. Bis Sommer 2016 sollen sich alle Pfarreien zu grösseren Einheiten zusammengeschlossen haben. Was bedeutet dies für die Bistumskantone Schaffhausen und Thurgau?

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