Pfarreiblatt der Bistumskantone
Schaffhausen und Thurgau
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Ausgabe Nr. 12

Spuren der Vergangenheit

Editorial

Kaum etwas im Leben ist so gewiss wie der Tod. Dennoch scheint er eines der letzten Tabus unserer Zeit zu sein. Das war nicht immer so: Noch in den Fünfzigerjahren wurden Verstorbene hierzulande zu Hause aufgebahrt. Dort konnten alle, die das wünschten, von ihnen Abschied nehmen. Heute ist der Tod privater geworden.

Die Archäologie und das Jenseits

Neue Ausstellung zu Glaube und Bestattungsriten

Über die Jahrtausende hat sich das, woran Menschen glauben, ebenso verändert wie ihr Umgang mit dem Tod. Die Ausstellung «Anderswelten» im kantonalen Museum für Archäologie in Frauenfeld gibt Einblick in die Jenseitsvorstellungen und Bestattungsriten der Menschen im Thurgau – von den Pfahlbauern bis heute.

Herabkunft des Heiligen Geistes

Pfingsten für die ganze Kirche

Der ehemalige Redaktionsleiter der Schweizerischen Kirchenzeitung, Rolf Weibel, macht sich Gedanken, was eine geisterfüllte Kirche ausmacht.

Es geht um Rechte, nicht um Hilfe

Entwicklungszusammenarbeit mit Schwellenländern

Schwellenländer befinden sich auf der Schwelle vom Entwicklungs- zum Industrieland. Sie weisen hohe Wachstumsraten auf und viele von ihnen sind wirtschaftliche und politische globale Player. Schwellenländer sind aber auch Armenhäuser und gehören nach wie vor zu den Zielländern der Entwicklungszusammenarbeit. Soll diese Zusammenarbeit weitergeführt werden und falls ja, in welcher Form und mit welchen Kriterien?

Landeplatz und Sprungbrett für Stadtnomaden

Pfarrer Markus Giger hat vor über 10 Jahren die Zürcher Streetchurch mitbegründet

Zürich ist kein Paradies. In der grössten Schweizer Stadt, dem Wirtschaftszentrum des Landes, leben junge Menschen ohne Perspektive. 20 Jahre alt, kein Job, keine Ausbildung, kein fixes Dach überm Kopf. Für solche Menschen gibt es in Zürich seit über zehn Jahren die Streetchurch. Markus Giger (46), reformierter Pfarrer und Mit-Initiator, spricht über das Angebot der reformierten Kirche Zürich.

Der Heilige Geist und das «Standing» der Christen

Mehr als Worte sagt ein Lied

Komm herab, o Heilger Geist, der die finstre Nacht zerreisst, strahle Licht in diese Welt.

2400 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Wie sich kroatisch sprechende Christinnen und Christen ehrenamtlich engagieren

Die heilige Sonntagsmesse ist das Zentrum einer Mission und ihrer Angehörigen. Daneben gibt es noch weitere bedeutende Ereignisse, die der Jahreszeit entsprechend geplant und organisiert werden müssen. Die kroatische Mission in Schaffhausen organisiert Fastensuppen, Muttertags-Feiern, ein Picknick im Juni, Pilgerfahrten und weitere Anlässe. Kirche ohne Grenzen sprach darüber mit Vesna Juric (39) und Zlata Macek (67).

Flüchtlingen die Hand reichen

Auch im Thurgau engagieren sich Freiwillige

Am Weltflüchtlingstag vom 20. Juni wird dem Schicksal der Millionen Flüchtlinge weltweit gedacht. Sie sind in ganz besonderem Mass auf die Hilfe und Unterstützung ihrer Mitmenschen angewiesen. Im Thurgau engagieren sich das ganze Jahr über Freiwillige für Flüchtlinge. Sie helfen beim Deutschlernen, vermitteln Beratungen oder empfangen zum Kaffee-Treff

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